Vom Raum im Raum. Anfänge menschlicher Raumbildungen im Tanz.

Anhand einer Film Analyse aus der Anfangsphase eines Kinder-spieltanzes [MPIV, Seewiesen] wird gezeigt, wie zwischenmensch-licher Raum geschaffen und aufrecht erhalten wird. Die sich gegenseitig ausrichtenden Organismen zeigen Parallelen zu kurzfristigen Raumbildungen in der Tierwelt. Auch bei sog. Tiertänzen (Ritualisationen) spielen die räumlichen Orientierungen der beteiligten Organismen eine grosse Rolle.

Die raumbildende Kraft im Tanz hinterlässt Spuren. Die Bewegung schafft material präsente Marken, die dann auf die Bewegungen zurück wirken. Ein Spannungsfeld zwischen beengender Führung und Orientierungslosigkeit in der Leere.

Im Rahmen von GfM Jahrestagung 2013 - Medien der Wissenschaften. Leuphana Universität Lüneburg

Session 8 | Samstag, 05. Oktober 2013, 12:00–13:30

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